Von Entspannung, Abschalten und To-Do-Listen

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Details: Kleid – No Name // Sonnenbrille – Le Specs // Uhr – Abbott Lyon // Tasche – No Name

 

Wie schnell die Zeit doch vergeht! Heute vor einer Woche landeten Marc und ich an der sonnigen Gold Coast und während ich diesen Text schreibe, sitze ich wieder an meinem gewohnten Arbeitsplatz in Melbourne und habe eine unendlich lang wirkende To-Do-Liste vor mir liegen. Der Alltag hat uns wieder vollkommen gepackt und langsam aber sicher wird es ernst bezüglich der Prüfungsvorbereitung. Um aber noch etwas in Erinnerungen zu schwelgen (und euch mit einer ordentlichen Portion Sommergefühl zu versorgen), möchte ich euch heute die ersten Fotos von der Gold Coast hier auf dem Blog zeigen. Da das Outfit recht simple ist, möchte ich mich heute auch dem Thema ‚Zur Ruhe kommen und Abschalten’ widmen. Ein Thema, das eigentlich total wichtig ist, bei mir aber leider immer etwas zu kurz kommt.

Ich bin ein Mensch, der sehr (wirklich sehr) schwer abschalten und entspannen kann. Ist an einem Tag nichts geplant, schaffe ich mir Arbeit und ziehe meine To-Do-Liste unnötig in die Länge um beschäftigt und ja nicht gelangweilt zu sein. Aus irgendeinem Grund löst Langeweile einen ungemeinen Stress in mir aus und ist für mich einer der schlimmsten Gemütszustände. Eigentlich crazy, oder? Warum weiß ich eigentlich gar nicht, aber ich hasse ich es nichts zu tun, mich unproduktiv zu fühlen und faul zu sein. Ein Tag, an dem ich viel gearbeitet habe und meiner Meinung nach produktiv gewesen bin, ist für mich um einiges zufriedenstellender als ein Tag, den ich (natürlich nach meinem Gefühl) nicht sinnvoll genutzt und sozusagen ‚vergeudet’ habe. Dieses Problem, das ich schon Jahre mit mir herumschleppe, ist mir durchaus bewusst, es ist für mich aber unglaublich schwer diese Angewohnheit zu ändern. Wenn ich eine Stunde nichts zu tun habe, werde ich hibbelig, überlege mir Texte und Fotolocations für Blogbeiträge und denke darüber nach ob vielleicht noch eine Arbeit für die Uni verbessert werden könnte. Ich könnte mich immer wieder über meinen sehr ausgeprägten (wahrscheinlich oft Nerv tötenden) Tatendrang ärgern und probiere in letzter Zeit wirklich einen Gang runter zu schalten und einfach mal den Moment zu genießen. Oft bin ich nämlich gedanklich schon beim nächsten Tag, schmiede Pläne und gehe meine To-Do-Liste für die nächste Woche durch. Mit der Zeit ist diese Rastlosigkeit aber nichts anderes als anstrengend. Irgendwie fühle ich mich nie richtig angekommen und habe das Gefühl die Zeit rast an mir vorbei ohne einen Tag intensiv gelebt zu haben. Was zwischen Events, Arbeit und To-Do-Listen passiert, wird oft gar nicht richtig wahrgenommen und realisiert. Geht es euch vielleicht manchmal auch so?

Genau aus diesem Grund haben Marc und ich uns ganz bewusst dafür entschieden unsere Ferien am Meer und in keiner Stadt zu verbringen. Seit Juli leben wir nun schon in Melbourne und genießen die Zeit in der australischen Stadt in vollen Zügen. Unter der Woche sind wir meistens mit Unikram beschäftigt und am Wochenende geht es zum Shoppen, Essen oder Erledigungen machen in die Stadt. In einer Millionen Stadt aber richtig zur Ruhe zu kommen ist fast nicht möglich. Unser Urlaub an der Gold Coast wurde also bewusst gewählt, um einfach mal zu relaxen, abzuschalten und einen Gang runter zu fahren – genau das, was ich eigentlich nötig hatte. Ich muss wirklich sagen, dass ich normalerweise überhaupt kein Fan von Strandurlauben bin, denn einen ganzen Tag nur am Strand zu liegen, ist für mich aufgescheuchtes Huhn eher eine Qual als eine Wohltat. Dachte ich zumindest. Die 5 Tage an der Gold Coast waren aber für mich, genauso wie für Marc, Balsam für die Seele (ja, das kann man wirklich so sagen). Ganz bewusst entschieden wir uns, unsere Laptops wenn überhaupt nur abends aus dem Koffer zu kramen und unseren Urlaub ganz ohne Zeitdruck und dem Drang etwas unternehmen zu müssen zu gestalten. Und wisst ihr was? Fünf Tage in den Tag hineinleben, nicht wirklich zu wissen was an einem Tag ansteht und ohne Plan am Strand entlang zu spazieren taten richtig gut. Seit Langem fühlte ich mich nicht mehr so entspannt, so losgelöst und gefühlt 100 km entfernt von meinen alltäglichen Problemchen und To-Do-Listen. Der Urlaub tat mir wahnsinnig gut und nach 5 Tagen relaxen und entspannen ist es auch gar nicht so schlimm, dass ich mich nun langsam aber sicher für meine anstehenden Prüfungen vorbereiten muss 🙂

Das Kleid, das ich auf den Fotos trage, ist übrigens aus Seoul und da ich bisher erst einmal die Möglichkeit hatte das Kleidchen auszuführen, freute ich mich riesig, dass die Temperaturen an der Gold Coast ‚sommerkleidchentauglich’ waren 🙂

Es würde mich wirklich wahnsinnig interessieren, wie ihr zu dem Thema ‚Entspannen und Abschalten’ steht? Fällt es euch leicht einfach mal nichts zu tun und den Moment zu genießen oder seid ihr auch eher von der hektischen Sorte wie ich? Ich freue mich sehr auf eure Kommentare 🙂

xoxo, Theresa

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14 Kommentare

  1. 4. Oktober 2016 / 08:50

    Oh wow, ein komisches Gefühl das irgendwo grad Sommer ist. Das kommt einem immer so unwirklich vor ,wenn man im Pulli hier sitzt.
    So schön.

    Liebe Grüsse
    Sylvia
    http://www.mirrorarts.at/

    • 6. Oktober 2016 / 01:43

      Ja da hast du Recht Sylvia. So geht es mir schon die ganze Zeit wenn ich die anderen Fotos aus Instagram sehe 🙂 Liebe Grüße!

  2. 2. Oktober 2016 / 20:17

    Liebe Theresa,
    toller und vor allem ehrlicher Beitrag.
    Bis vor ungefähr zwei Jahren ging es mir genau so wie dir: ich musste ständig etwas machen und erledigen. Wenn nichts anstand dachte ich, dass irgendetwas schief läuft und suchte mir Arbeit/Beschäftigung. Ich habe mich seit knapp 3 Jahren sehr viel mit der Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt und festgestellt, dass es auch mal gut ist und vor allem auch dem Körper gut tut, wenn ich mich einfach mal ein bisschen ausruhe und nur vor mich hinstarre und meinen Gedanken freien Lauf lasse. Zu Anfang war das sehr schlimm für mich, mittlerweile mag ich es aber sogar, wenn ich um mich herum komplette Stille habe. Aber ja, es war sehr schwer.
    Deswegen kann ich dich seeeehr gut verstehen! Aber glaub mir, dein Körper wird es dir danken, wenn du ihm auch Auszeiten gönnst. 🙂
    Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg. 🙂

    Liebe Grüße,
    Julia von http://www.exciting-life.de

    Ps: deine Bilder sind wunderschön 🙂

    • 6. Oktober 2016 / 01:44

      Vielen lieben Dank für deinen Kommentar Julia 🙂 Liebe Grüße!

  3. 2. Oktober 2016 / 11:45

    Die Kombination aus der Kleid und der Tasche ist total schön und du bist nicht die Einzige, die sich schlecht fühlt, wenn sie nichts zu tun hat 😉

    Liebe Grüße
    Luise | http://www.just-myself.com

  4. Selina
    2. Oktober 2016 / 11:41

    Liebe Theresa,
    Ich bin da leider auch von der hektischen Sorte wie du- sogar im Urlaub mag ich die Tage lieber voll gepackt und fühle mich nutzlos und unproduktiv, wenn ich keine Pläne hab. Sowas wie Semesterferien kann ich deshalb meist nur die ersten paar Tage genießen ?

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Theresa | Blogger & Editor in Chief

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