Sleepless night? 5 Tipps für einen erfolgreichen Tag trotz wenig Schlaf

Sleepless? Tipps für einen produktiven Tag trotz wenig Schlaf

Produktiv und leistungsfähig sein trotz wenig Schlaf? Oh yes, das funktioniert. Durch meine langjährigen Schlafprobleme, habe ich mir einige Strategien angeeignet, die mir dabei helfen, trotz einer schlaflosen Nacht einige Dinger von meiner To-Do Liste abhacken zu können. Die Uni und die Arbeit machen sich schließlich nicht von alleine. Mit den Tipps habe ich schon viele arbeitsintensive Tage einigermaßen produktiv überstanden – und das trotz wenig Schlaf 🙂 Meine Tipps möchte ich im heutigen Blogpost mit euch teilen.

1. Kaffee

I know, der Tipp ist ziemlich basic, hilft mir aber nach einer schlaflosen Nacht extrem. Ob es nur der Gedanke daran ist, dass Kaffee wacher und fitter macht, oder die tatsächliche Wirkung des Koffeins. Nach einer Tasse Kaffee fühlt man sich einfach wacher und energiegeladener.

Aber: Auch nach einer schlaflosen Nacht trinke ich nie (never ever) nach 16 Uhr Kaffee. Eine Ärztin hat mir mal gesagt, dass Koffein ganz langsam vom Körper abgebaut wird und nach acht Stunden immer noch Spuren von Koffein im Blut enthalten sein können. Das heißt, wenn man eh schon Probleme beim Einschlafen hat, muss man das durch das späte Trinken von Koffein nicht herausfordern. Am Vormittag gilt aber: Je mehr Kaffee, desto besser 🙂

2. Bewegung

Ich bin allgemein eine Person, der Bewegung wahnsinnig gut tut und vor allem nach einer schlaflosen Nacht gibt es für mich nichts besseres als frische Luft und Bewegung. Oft gehe ich direkt am Morgen eine Runde laufen. Dabei bekomme ich den Kopf frei, werde wach und starte gleich produktiv in den Tag. Das mag vielleicht doof klingen, aber mit der Bewegung gleich am Morgen beweise ich mir und meinem Körper, dass ich trotz wenig Schlaf leistungsfähig sein kann. Das gibt mir ein gutes Gefühl und ich bestätige mir, dass meine Leistungsfähigkeit nicht ausschließlich von meiner Schlafqualität abhängt. Versteht ihr, was ich meine? 🙂

Oft meint man ja, dass man sich nach einer schlaflosen Nacht schonen soll. Ich habe über diese Thematik jedoch einmal mit einem Schlafexperten gesprochen und dieser meinte, dass das genau die falsche Herangehensweise ist. Man soll den Tagesablauf auf keinen Fall vom Schlaf abhängig machen. Denn, das gibt uns das Gefühl, dass der Schlaf Kontrolle über uns hat. Trotz wenig Schlaf sollten wir den Tag so aktiv wie möglich gestalten, uns bewegen und unsere Vorhaben durchziehen 🙂

3. Die ‘richtigen’ To-Do’s

Nach einer schlaflosen Nacht ist für mich Beschäftigung das A und O. So kommt man erst gar nicht negative Gedanken (hier wären wir bei Punkt 5). Mir persönlich fällt es nach einer schlaflosen Nacht schwerer, mich geistig als körperlich anzustrengen. Daher versuche ich an solchen Tagen eher To-Do’s, die physisch, nicht psychisch, anstrengend sind, zu erledigen. Ich putze also die Wohnung, gehe einkaufen, mache Sport, fahre in die Stadt um Besorgungen zu machen etc. Wenn man in Bewegung ist, merkt man die Müdigkeit weniger und ist an der frischen Luft, was immer hilft um sich wacher zu fühlen. Natürlich kann man nicht immer alle geistig anstrengenden Arbeiten verschieben, wenn es möglich ist, versuche ich es aber meistens 🙂

4. Make-up

Der Tipp mag sich vielleicht komisch anhören, ist aber meiner Meinung nach super wichtig. Oft tendiert man ja, sich an Tagen, an denen man sich komplett müde fühlt, total gehen zu lassen. Verbringt man den ganzen Tag jedoch im Schlafanzug, ohne Make-up und fettigen Haaren zu Hause, fühlt man sich nur noch schlechter und unproduktiver. Daher mein ultimativer Tipp: Make-up, Mascara und Rouge. Mit etwas Make-up im Gesicht fühlt man sich gleich wohler in der eigenen Haut und energiegeladener 🙂

5. Positive Gedanken

Der letzte und wichtigste Tipp: Versuche, deine negativen Gedanken ins Positive zu wenden. Nach einer mehr oder weniger schlaflosen Nacht wacht man meistens mit einem schlechten Gefühl auf, fühlt sich mies und kann nichts und niemandem etwas Positives abgewinnen. Stimmt’s? Auch bei mir ist das so, aber mittlerweile habe ich erkannt, dass die negativen Gedanken und Gefühle zu nichts führen. Oft denkt man viel zu sehr über den schlechten Schlaf nach, ärgert sich über sich selbst und fragt sich, wie man so einen miesen Tag überstehen soll. Diese Gedanken muss man loswerden. Egal wie man geschlafen hat, ein Tag kann immer gut werden. Man muss es nur zulassen. Es kommt alles auf die Einstellung an. Wenn man akzeptiert, dass man eben nicht gut geschlafen hat, das aber kein Weltuntergang ist, fällt der Alltag schon um einiges leichter. Was ich auch lernen musste ist, dass es sinnlos ist, mich für den schlechten Schlaf zu bestrafen, sondern ich mir nach einer solchen Nacht vielmehr etwas gutes tun und liebevoll mit meinem Körper umgehen sollte.

Außerdem darf man seine Ziele nicht aus den Augen lassen (die können an solchen Tagen ganz schön motivieren) und muss sich immer wieder vor Augen führen, was man schon alles erreicht hat und welch tolle Menschen man doch im Leben hat. Gratitude is key.

Ich hatte früher (als meine Schlafprobleme ganz schlimm waren) auch oft das Gefühl, dass ich nur glücklich sein kann, wenn ich gut geschlafen habe. Das ist aber sowas von falsch! Unser Wohlbefinden wird nicht ausschließlich vom Schlaf beeinflusst. Wir alleine sind Schmied unseres Glücks und jeder Tag bietet etwas schönes. Wir müssen es nur wahrnehmen. Je mehr der Schlaf Kontrolle über unser Leben nimmt, desto negativer besetzt ist er.

Sleepless? Tipps für einen produktiven Tag trotz wenig Schlaf

Wenn man es schafft, trotz wenig Schlaf positiv zu sein und das beste aus dem Tag zu machen, ist man wahnsinnig stolz auf sich (ich spreche aus Erfahrung) und der wenige Schlaf wird immer weniger zum Thema. Der erste Weg zu einem normalen Verhältnis zum Schlaf und zur Besserung des Schlaf-Rhythmus. Da bin ich mir sicher.

Habt ihr noch andere Tipps, wie man trotz wenig Schlaf produktiv sein kann? Was sind eure Tipps für mehr Wohlbefinden nach einer Nacht mit wenig Schlaf? Ich freue mich sehr auf den Austausch mit euch.

xoxo, Theresa

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Theresa | Blogger & Editor in Chief

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