Life Update – Mein Praktikum bei Zalando, unser Leben in Berlin und innere Konflikte

Details: Mantel – Vila / Pullover – Zara / Jeans – Topshop / Tasche – Furla / Schal – Vero Moda / Schuhe – & Other Stories / Strumpfhose – Asos / Sonnenbrille – Le Specs

Es ist 8 Uhr abends, ich sitze mit einer Tasse Kakao auf der Couch und finde endlich Zeit, einen sehr persönlichen Beitrag über Marc’s und meine ersten Wochen hier in Berlin zu verfassen. Seit dem 2. Januar sind Marc und ich nun in der deutschen Hauptstadt zu Hause und ich kann es immer noch nicht fassen, wie schnell die Zeit doch vergangen ist.

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Meine ‚Eingewöhnungswochen’ bei Zalando sind nun endgültig vorbei und das Arbeitspensum wird definitiv nicht weniger. Die Umstellung von unserer vierwöchigen, entspannten und freien Australienreise zu einem Fulltime Job hat mich ehrlich gesagt am Anfang etwas überfordert und ich hadere teilweise immer noch mit meinem vollen Terminkalender, mit Organisationsproblemen und Koordinationsaufgaben. Den Blog, die Arbeit und die Bachelor Arbeit unter einen Hut zu bringen, ist definitiv nicht so einfach wie ich es mir vorgestellt habe und beschert mir auch teilweise schlaflose Nächte 🙂 Dazu aber später.

Mein Praktikum bei Zalando

Was mache ich denn eigentlich bei Zalando? Diese Frage wurde mir schon von etlichen von euch gestellt und ich versuche sie hiermit offiziell zu beantworten. Ich bin im Bereich Brand & Influencer Marketing tätig und unterstütze die von Zalando gegründete Influencer Platform ‚Collabary’, die momentan noch in der Beta Phase steckt, bald aber so richtig durchstartet. Die Arbeit macht mir richtig viel Spaß, ich kann mich ungemein weiter entwickeln und erhalte Wissen, das mich persönlich als Bloggerin auch sehr bereichert. Auch meine Arbeitskollegen sind super nett, was meiner Meinung nach fast das wichtigste ist bei einem Praktikum 🙂 Ich bin wirklich super happy, ein Praktikum gefunden zu haben, das genau meinem Interessengebiet entspricht, das mir Spaß macht und das mir super interessanten Input liefert.

Berlin – Unsere Wahlheimat

Viele von euch werden sich bestimmt auch fragen, wieso Marc und ich uns denn gerde für Berlin als Standort entschieden haben. Auf diese Frage kann ich euch ehrlich gesagt keine Antworte geben, denn diese Entscheidung wurde uns sehr schnell abgenommen, als ich schon im September eine Zusage für das Praktikum bei Zalando bekommen habe. Zum Glück fand auch Marc in Berlin ein tolles Praktikum, das ihm sehr viel Spaß macht und ihn in beruflicher Hinsicht weiterbringen wird. Nun wohnen wir also für mindestens sechs Monate in Berlin und soll ich euch etwas verraten? Meine Stadt ist Berlin definitiv nicht. Ich weiß nicht wieso, aber während Melbourne mich von Anfang an in seinen Bann gezogen hat, hält sich meine Euphorie bezüglich Berlin in Grenzen. Das mag vielleicht auch an der momentan echt miesen Wetterlage hier in Berlin liegen (ständig grau in grau ;-)), ich weiß es aber nicht. Obwohl Berlin wirklich eine Menge zu bieten hat, tolle Sehenswürdigkeiten beherbergt und es tolle, hippe Stadtteile gibt– so richtig wohl fühle ich mich in der Stadt nicht, weswegen Berlin bestimmt nicht die Stadt sein wird, in der Marc und ich längerfristig leben werden. Unsere Wohnung ist wunderschön und auch unser Umfeld passt für uns super, aber ich finde, es gibt schönere Städte als Berlin. Natürlich ist das jetzt jammern auf hohem Niveau, aber ehrlich gesagt bin ich froh, zumindest eine Stadt als dauerhaften Wohnsitz ausschließen zu können 😉 Marc und ich haben uns seit Beginn unserer Beziehung zu richtigen Weltenbummlern entwickelt und auf die Frage, wo wir uns vorstellen könnten länger als ein paar Monate bzw. Jahre zu leben, haben wir momentan noch keine Antwort. Müssen wir ja Gott sei Dank auch noch nicht 🙂  Wohin es uns dann im Sommer hinziehen wird? Wir wissen es nicht 🙂  Es gibt einfach so viele wunderschöne Ort auf dieser Welt und ich denke, wenn man jung ist, hat man definitiv das Recht, die vorhandene Freiheit auszukosten, die Welt zu erkunden und sich von den zig Einzigartigkeiten dieser Welt verzaubern zu lassen. Wie steht ihr zu diesem Thema?

Vom Bloggen, Dankbarkeit und Doppelbelastung

Was den Blog angeht, muss ich ehrlich sagen, dass mir der Umzug nach Berlin und auch meine Praktikumsstelle bei Zalando extrem viel gebracht haben. Nun sind mir Dinge bewusst, die ich vorher nicht mal erahnt hatte, ich konnte mich persönlich und somit auch den Blog sehr weiterentwickeln und konnte mir in nur sehr kurzer Zeit relativ viel aufbauen, womit ich richtig zufrieden bin – und das kommt echt nicht oft vor 😉 Außerdem bietet Berlin extrem viele tolle Shootinglocations, was das Fotografieren natürlich um einiges leichter macht. Auch die Berlin Fashion Week Mitte Januar konnte ich das erste Mal live miterleben und habe ganz viele super nette Mädels getroffen, mit denen ich nun regelmäßig in Kontakt bin. Ich bin von ganzem Herzen dankbar für all die Möglichkeiten, die mir in den letzten Wochen durch das Bloggen geboten wurden und bin auch ein kleines bisschen stolz auf mich, wie ich meinen Lernprozess in den letzten Wochen vorantreiben konnte und mich weiterentwickelt habe.

So sehr mir das Bloggen Spaß macht und ich meine Arbeit als Bloggerin vorantreiben kann, so sehr stresst mich die Doppelbelastung ‚Job und Bloggen’ manchmal. Vor zwei Wochen habe ich mit euch ja ein paar Tipps geteilt um den Job und das Bloggen unter einen Hut zu bringen, ich muss aber ehrlich sagen, dass die Tipps bei mir selber auch manchmal nicht ganz funktionieren. Marcs und mein Wochenende ist meistens bis auf die Minute durchgetacktet, es dreht sich zu 80% um den Blog und von Freizeit und Entspannung ist keine Spur. Ich bin mir durchaus bewusst, dass ich mir diesen ‚Stress’ in einer gewissen Weise auch selber aufbinde, denn theoretisch bin ich ja zu nichts verpflichtet und könnte das ganze Wochenende auch mit ‘blogaußertourlichen’ Dingen gestalten– das kann und will ich aber schlicht und einfach nicht. Der Blog hat sich in den letzten Monaten, ja sogar Jahren, zu meinem größten Hobby und inzwischen auch zu meinem Nebenjob entwickelt, ohne den ich mir ein Leben nicht mehr vorstellen möchte. Diese ganze Bloggerwelt fasziniert mich wie nichts Anderes, ich liebe es mich kreativ auszuleben und mit euch im direkten Austausch zu sein. Wie Marc und ich das Ganze weiterhin unter einen Hut bringen wollen? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Ich denke aber, wir werden mit der Zeit einen guten Rhythmus finden, in dem wir alles gut vereinbaren können 🙂 In diesem Zuge muss ich all meinen Bloggerkolleginnen, die ihren Blog schon seit Jahren während eines Vollzeitjobs erfolgreich betreiben, ein riesen Lob aussprechen! Ihr macht das wirklich spitze Mädels und seid echt bewundernswert 🙂

So, das war’s vorerst mal von mir. Ich hoffe, ihr seid nun wieder auf dem aktuellsten Stand und hattet Spaß an diesem längst überfälligen Life Update. Wenn ihr noch weitere Fragen habt, könnt ihr diese gerne in den Kommentaren stellen. Wie findet ihr eigentlich solch persönliche Posts? Hättet ihr Interesse an regelmäßigen Life Updates? Ich freue mich über eure Feedback 🙂

xoxo, Theresa

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5 Kommentare

  1. 23. Februar 2017 / 17:17

    Wie unterschiedlich die Meinungen doch sind. Ich mag Berlin soooo gerne und finde die Stadt so klasse, dass es mich im Frühjahr auch dorthin verschlägt. Zumindest aus Deutschland ist es wohl meine Lieblingsstadt, obwohl Hamburg und Düsseldorf auch sehr schön sind. Mit dem Wetter hast du wohl recht :-D, wobei das Wetter doch um einiges besseres Wetter als in Norddeutschland ist (deshalb ziehe ich auch weg).
    Ich habe generell den Eindruck, dass es in Österreich generell besseres Wetter ist und weniger regnet.

    Schöner Look, sieht toll aus :). Und ich liebe deine Haarfrisur, die ist wirklich 1a!

    Liebste Grüße
    Jane von Shades of Ivory

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Theresa | Blogger & Editor in Chief

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