Vier Tage in Rom: Unser Kurztrip in die italienische Hauptstadt

Vier Tage in Rom: Unser Kurztrip in die italienische Metropole

Rom, eine Stadt, die einfach immer eine Reise wert ist. Obwohl ich schon zwei Mal in der italienischen Hauptstadt war (einmal mit meinen Eltern und einmal mit meiner Schulklasse), haben Marc und ich im September ganz spontan einen Kurztrip nach Rom gebucht und verbrachten letzte Woche vier Tage in der historischen Stadt Rom. Da sich ganz viele von euch einen ausführlichen Bericht über unseren Kurzurlaub in Rom gewünscht haben (ich hatte ja auf Instagram eine Umfrage gestartet, gibt’s heute den versprochenen Beitrag über Rom für euch. Wie wir unsere vier Tage geplant haben, welche Sehenswürdigkeiten man miteinander verbinden kann und ganz viele Food Tipps verrate ich euch in diesem Blogpost.

*die Reise wurde von Marc und mir komplett selbst bezahlt

Kurztrip nach Rom: Unsere Unterkunft

Geschlafen haben wir während unsere Reise in der Residenza Palline. Wir haben das Hotel super spontan eine Woche vor unserer Ankunft gebucht und waren absolut positiv überrascht (vielleicht auch deswegen, weil wir keine Erwartungen hatten ;)). Das Hotel liegt ca. 2 Gehminuten vom Petersplatz entfernt in einer sehr ruhigen Gassen. Wir konnten also ungestört schlafen ohne vom Lärm einer viel befahrenen Straße geweckt zu werden. Außerdem war das Hotel sehr sauber, modern und das Personal super freundlich. Das Frühstück wurde jeden Tag zu einer gewünschten Uhrzeit ins Zimmer gebracht und war immer sehr liebevoll angerichtet. Bis auf den Kaffee (diesen konnte man sich vorher aussuchen) wurde man mit frischem Gepäck und Kuchen überrascht. Für alle Sweet Teeth ein absolut gelungenes Frühstück 🙂 Leider habe ich bis auf das Frühstück keine Fotos vom Zimmer gemacht. In meinem Instagram Highlight Rom habe ich das Zimmer aber für euch gefilmt. Wir haben für vier Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstück knapp 430 Euro bezahlt, was ich für die Leistungen absolut in Ordnung finde.

1. Tag in Rom: Piazza Navona, Trevi Brunnen, Pantheon & Spanische Treppe

Gelandet sind wir an unserem ersten Tag um 12:30 Uhr und waren dann ca. um 14 Uhr im Hotel. Wir hatten also noch den ganzen Nachmittag Zeit um schon einmal einen ersten Eindruck von Rom zu gewinnen. Nach einem schnellen Mittagessen marschierten wir dann Richtung Trevi Brunnen und nahmen auf dem Weg noch das Pantheon und die Piazza Navona mit. Anschließend genossen wir den Sonnenuntergang auf der spanischen Treppe.

Diese Route hat sich für uns super angeboten und war perfekt für unseren ersten Nachmittag in Rom. Die Gegend ist zwar sehr touristisch, aber wenn man schon mal in Rom ist, muss man sich die Highlights auf jeden Fall anschauen 🙂

Pantheon Rom
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Urlaub in Rom
Rom Tiber Urlaub in Rom

2. Tag in Rom: Kolloseum, Forum Romanum, Palatin Hügel, Circus Maximus & Aventin Hügel

Am zweiten Tag unserer Rom Reise widmeten wir uns dem antiken Rom und starteten unseren Tag mit einem Besuch im Kolloseum. Anschließend ging’s in Forum Romanum und den Palatin Hügel. Das Kombiticket für diese drei Aktivitäten hatten wir schon im Voraus gebucht, was eine der besten Entscheidungen im Bezug auf unsere Reise war 🙂 Ohne Buchung im Voraus wartet ihr beim Kolloseum nämlich bis zu drei Stunden. Diese Stunden kann man sich auf jeden Fall sparen! Gebucht haben wir das Ticket über diese Seite. Für alle unter 25 Jährigen gibt es sogar einen ordentlichen Rabatt. Beim Kolloseum hatten wir einen Audioguide dabei, der wirklich super super spannend und leerreich war. Beim Forum Romanum war in unserem Ticket kein Guide mit inbegriffen und wir sahen es auch nicht ein, 8 Euro zusätzlich für einen Guide zu zahlen. Das Forum Roman hat uns aber allgemein nicht so umgehauen. Uns fehlte vielleicht einfach die Vorstellungskraft, aus Steinen ein früheres römisches Reich in Gedanken zu schaffen. Der Palatin Hügel lohnt sich aber auf jeden Fall, vor allem wegen dem atemberaubend schönen Ausblick 🙂

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3. Tag in Rom: Piazza del Popolo, Villa Borghese, Vatikanische Museen, Sixtinische Kapelle & Petersplatz

Der dritte Tag unserer Rom Reise stand ganz im Zeichen des Vatikans. Auch für die vatikanischen Museen hatten wir unsere Tickets bereits im Voraus gebucht. Denn auch hier gilt: Wer die Tickets nicht im Voraus bucht, muss bis zu drei Stunden anstehen. Unser Ticket kostete 35 Euro und mit inbegriffen warnen die vatikanischen Museen, die Sixtinische Kapelle und ein Audioguide. Der Audioguide in den vatikanischen Museen war aber sehr spartanisch ausgerichtet und gefühlt nur jeder zehnte Raum wurde per Audioguide genauer erläutert. Alles in allem fand ich die vatikanischen Museen auch etwas enttäuschend, da man durch alle Räume aufgrund den Touristenmassen durchgeschoben wird und ich die Statuen und Gemälde auch nicht wahnsinnig spannend fand. Nichts desto trotz ist ein super netter Garten bei den Museen dabei, in welchem man die Sonne genießen und kurz entspannen kann.

Bezüglich der Sixtinischen Kapelle: Diese ist absolut sehenswert, aber auch hier geht der Flair aufgrund den Massen an Touristen einfach verloren. Die Stimmung in der Kapelle gleicht der eines Rummelplatzes und hat nichts mehr mit der einer Kapelle zu tun. Im Allgemeinen fand ich es super schade, wie der Vatican und die Schätze der Kirche hauptsächlich dazu genutzt werden um Geld zu verdienen und Touristen aus aller Welt anzulocken. Wer nicht gerade sehr kircheninteressiert ist, muss die Vatikanischen Museen meiner Meinung nach nicht anschauen und kann die Zeit sinnvoller nutzen. Den Preis von 35 Euro finde ich echt happig und nicht gerechtfertigt für das, was geboten wird.

Eigentlich hatten wir geplant, nach der Sixtinischen Kapelle direkt in den Petersdom zu gelangen. Das ist nämlich möglich, wenn man nicht den normalen, sondern den Gruppenausgang nimmt. In einigen Foren und Blogs hatte ich auch gelesen, dass dies überhaupt kein Problem sein soll. Pustekuchen! Drei Angestellte kontrollierten die Ausgänge akribisch und so konnten Marc und ich uns nicht durch den Gruppenausgang mogeln, mussten den normalen Ausgang nehmen und uns so noch einmal in die Schlage vor dem Petersdom stellen. An diesem Tag war die Wartezeit aber so lange, dass wir den Besuch des Petersdom auf den nächsten Morgen verschoben haben. Anstatt dessen schlenderten wir also einfach über den Petersplatz und ließen den Prunk und die mystische Stimmung auf uns wirken. Am selben Abend saßen wir uns übrigens noch zwei Dokumentationen über den Vatikan an. Eine absolute Empfehlung von mir, so bekommt man doch noch einmal einen detaillierteren Einblick in die ganze Kirchen-Sache und kann sich seine eigene Meinung zu gewissen Themen bilden 🙂

Da wir den Einlass in die vatikanischen Museen erst um 12 Uhr mittags hatten, schlenderten wir am Vormittag zum Piazza del Popolo und den dahinter liegenden Park mit der Villa Borghese. Zwei super nette Flecken in Rom, die man sich auf jeden Fall anschauen sollte. Die Villa Borghese ist zwar nicht sehr spannend und bekannt, der Park ist aber sehr nett um zu flanieren und dem Großstadtgetümmel etwas zu entkommen.

Villa Borghese, vier Tage in Rom
Vatikanische Museen

4. Tag in Rom: Petersdom, Engelsburg, Travestere & einfach das Flair der Stadt genießen

Um 9 Uhr in der Früh waren wir beim Petersdom und warteten 40 Minuten in der Warteschlage. Obwohl wir schon um 9 Uhr dort waren, war die Warteschlagen bereits beträchtlich. Wer also gar nicht warten möchte bzw. es eilig hat, sollte wohl schon um 8 Uhr beim Dom sein. Den Peterdom wollten wir uns aber unbedingt anschauen. Die Kirche ist nämlich die größte der Welt und an Prunk nicht zu übertreffen. Egal ob gläubig oder nicht, wenn man in Rom ist, ist der Petersdom ein absolutes Must See. Wir hatten keinen Audioguide gekauft, aber viel im Internet recherchiert während wir im Dom waren 😉

An der Engelsburg sind Marc und ich jeden Tag auf dem Weg ins “Zentrum” vorbei spaziert. In der Burg selbst waren wir nicht drinnen, dafür haben wir sie von außen des öfteren bewundert. Die Burg liegt direkt am Tiber und eignet sich super um zu flanieren und ein bisschen zu pausieren.

Nach dem Petersdom machten Marc und ich uns auf den Weg nach Travestere, ein trendiges Bohème-Viertel ca. 30 Minuten zu Fuß vom Vatican weg. Travestere wird auf jedem Blog als absolutes “Inviertel” beschrieben, weswegen wir es uns unbedingt anschauen wollten. Travestere ich sehr schön um zu flanieren, mehr aber auch nicht. Unsere Begeisterung über Travestere wurde wahrscheinlich auch mit einem Besuch in einem alles andere als leckerem Café gedämpft. Mammo hieß das Kaffee und wir waren total enttäuscht von den lieblos angerichteten Bagel (die im Internet übrigens viel besser aussehen) und dem komplett versüßen Iced Latte. Großer Daumen nach unten.

Nach dieser schlechten Erfahrung hatten Marc und ich genug von Travestere, spazierten gemütlich zurück Richtung Zentrum, tranken guten italienischen Kaffee und gönnten uns ein leckeres Eis. Die Gassen von Rom laden aber auch wirklich zum Flanieren ein und man kann wirklich einen ganzen Nachmittag einfach nur herum spazieren und den tollen Flair der Stadt einsaugen.

Petersdom Vatican
Peterdom Rom
Kurztip nach Rom
Engelburg Rom
Engelsburg Rom
Kurztrip nach Rom
Kurztip nach Rom

Die besten Restaurants, Cafés & Eisdielen in Rom

Gegessen und getrunken haben wir in Rom zur Genüge. Unsere Food und Drink Favoriten habe ich euch unter aufgelistet.

Restaurants


Osteria Nuvolari

An unserem ersten Abend wurde Marc und mir von unserer Rezeptionistin ein Restaurant empfohlen, das wir auch gleich ausprobierten. Tipps vom Einheimischen sind ja meistens sehr hilfreich 🙂 Gelandet sind wir in der Osteria Nuvolari und ich habe schon lange nicht mehr so gute Spaghetti Carbonara gegessen wie dort 🙂 Ganz große Empfehlung!


Avocado Bar Roma

Ein kleines Café zwei Minuten vom Forum Romanum entfernt mit super leckeren Avocado Speisen. Die Einrichtung des Cafés ist zwar nicht gerade schick, aber das Essen war sehr lecker und der ideale Mittagssnack (wenn man nicht den ganzen Tag Nudeln oder Pasta essen möchte ;))

Avocado Bar Roma

Ristorante Arlù

Ein sehr nettes Restaurant in einer typisch italienischen Gasse. Die Nudeln waren total lecker und die Sitzmöglichkeiten draußen ermöglichen es das typische italienische Flair einzusaugen. Big tumbs up. Da wir ja in der Nähe des Vatikans übernachtet haben, waren wir abends auch immer in Vatican Nähe essen. Wir wollten abends einfach nicht mehr so lange laufen und den Abend gemütlich in unserer Hotelgegend verbringen.

Rom Restaurant Tipps

Borghiana Pastificio Artigianale

Dieses Restaurant hat Marc per Zufall an unserem letzten Abend entdeckt und ich glaube, das Borghiana Pastificio Artigianale ist der Inbegriff italienischen Essens. Die Speisekarte des Restaurants ist sehr überschaubar, aber alle Speisen eine Geschmacksexplosion. Die Nudeln werden in dem Restaurant selber hergestellt und schmecken daher auch nicht wie 08/15 Pasta. In das Restaurant würde man ohne die zig positiven Bewertungen im Internet gelesen zu haben wohl nie reingehen, aber der Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Italien Feeling pur und Pasta zum Dahinschmelzen. Love it!


Cafés

Guten Kaffee gibt es in Rom wirklich in jeder Ecke, weswegen ich bezüglich gutem Kaffee gar keinen großartigen Tipp mit euch teilen kann. Was ich allerdings mit euch teilen kann, ist mein Tipp für das beste Avocadobrot in Rom. Dieses gibt’s im Barnum Café. In diesem Café waren Marc und ich vor unserem Rückflug brunchen und das Essen, sowie der Kaffee waren erste Klasse. Ein Video zum Café findet ihr wieder in meinem Instagram Story Highlight Rom.

Rom Essen Tipps

Eisdielen

Tatsächlich haben Marc und ich in Rom nur drei Eisdielen getestet. Zwei davon haben uns so gut geschmeckt, dass wir immer wieder zu diesen Eisdielen tendiert haben 🙂 Welche zwei Eisdielen das waren? Fatagorgama und Gelateria del Teatro.

Die auf Instagram so gehypte Eisdiele Venchi haben wir auch getestet, den Hype konnten wir aber nicht wirklich verstehen. Eine ewig lange Warteschlange, komplettes Chaos und gestresstes Personal. Ich bekam sogar die falsche Sorte serviert, weil ich einen Moment nicht aufgepasst habe. Das darf meiner Meinung nach nicht passieren. Auch ein Preis von 3,20 für eine Kugel Eis finde ich nicht gerechtfertigt.


So, ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Beitrag etwas helfen euren nächsten Kurztip nach Rom zu organisieren und planen. Wenn ihr noch irgendwelche Fragen habt, stellt mir diese gerne in den Kommentaren 🙂

xoxo, Theresa

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Theresa | Blogger & Editor in Chief

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