Instagram – hilfreiche Tipps und Tricks

 

Obwohl Instagram in letzter Zeit häufig in der Kritik steht, ist und bleibt die Fotoapp mein absoluter Favorit. Ich liebe es unterschiedlichste Profile durchzuscrollen, mir Inspiration zu den verschiedensten Themen zu holen und es macht mir einfach unglaublich viel Spaß mein eigenes Profil mit neuen Fotos aufzufrischen. Da ich denke, dass die meisten von euch auch auf Instagram aktiv sind, widme ich den heutigen Post der beliebtesten Fotoapp und teile meine ganz persönlichen Instagram Tipps und Tricks mit euch. So here we go…

 

1. Die Sache mit den Hashtags

Natürlich benutzen wir alle Hashtags um unsere Bilder bekannter zu machen, neue Leute anzusprechen und auf unser Profil aufmerksam zu machen. Wer nun aber denkt, dass allgemeine Hashtags wie #fashion oder #style am effektivsten sind, hat sich getäuscht. Das liegt ganz einfach daran, dass diese Hashtags von so vielen Leuten genutzt werden und dadurch die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass euer Bild nach nur ein paar Sekunden von anderen Bildern mit dem gleichen Hashtag verdrängt wird. Damit aber genau euer Bild unter den zig anderen ‚gefunden’ wird, lohnt es sich etwas spezifischere Hashtags wie #fashion_germany oder #fashionblogger_de zu verwenden. Die Wahrscheinlichkeit so Aufmerksamkeit auf eure Bilder zu lenken ist um einiges höher und ihr habt außerdem die Möglichkeit eine bestimme Zielgruppe anzusprechen. Wusstet ihr auch, dass eure Bilder unter einem bestimmten Hashtag nur zum Zeitpunkt eures Postings ganz oben in der Hashtagsliste angezeigt werden? Wenn ihr also ein Foto postet und erst eine Stunde später Hashtags daruntersetzt, wird euer Bild wahrscheinlich gar nicht mehr zu dem Hashtag auftauchen bzw. so weit unten in der Liste sein, dass das Bild niemand mehr entdeckt.

Mein Tipp: Nutzt auf jeden Fall spezifische Hashtags und postet die Hashtags zeitgleich mit dem Posten eures Fotos. Ich zum Beispiel habe meine Hashtags in meinen Notizen abgespeichert und muss die Hashtags dann nachdem ich ein Foto gepostet habe nur noch unten in die Kommentare rein kopieren. Und ja, ihr habt richtig gelesen: In die Kommentare kopieren. So spare ich mir Zeit, das Foto wird sofort unter den Hashtags angezeigt und die Hashtags sind nicht im Text unter dem Bild zu sehen, sondern stehen elegant in den Kommentaren. So habt ihr gleich drei Fliegen auf einen Schlag erwischt 🙂

 

2. Filter richtig nutzen mit VSCO

Ich muss ehrlich sagen, dass ich bis von kurzem überhaupt kein Fan von Filtern war. Die Filter auf Instagram sind für meinen Geschmack einfach viel zu intensiv und optisch nicht sonderlich ansprechend. Seit ein paar Wochen verwende ich aber einen Filter von VSCO und habe meine Meinung bezüglich Filter komplett aufs Eis gelegt. Wird über Fotos ein bestimmter Filter gelegt, wirkt ein Profil einfach gleich viel einheitlicher und stimmiger. Ein Ziel, das wir Instagrammer doch alle verfolgen, nicht wahr? 🙂 Viele Filter bei VSCO sind kostenlos zur Verfügung, es lohnt sich bei der App aber auch den ein oder anderen Euro zu investieren und weitere Filter zu kaufen.

Mein Tipp: Filter sind alles andere als out und werden derzeit von fast allen (großen) Instagrammern verwendet. Bei VSCO kann ich euch besonders die ‚Contemporary Collection’ und die ‚Limited Edition Collection’ empfehlen. Bei den Filtern reicht eine Stufe von 4 bis 6 meiner Meinung nach völlig. So wirken die Bilder nicht zu bearbeitet und sehen trotz des Filters noch natürlich aus 🙂

 

3. Facetune, Snapseed und co

Was Bildbearbeitung betrifft, bin ich noch weit entfernt von einem Profi. Seit einiger Zeit beschäftige ich mich aber intensiv damit und habe mittlerweile auch schon einen relativ guten Überblick was verschiedene Apps anbelangt. Meine liebsten Apps für die Bildbearbeitung sind neben VSCO Facetune und Snapseed. Während viele Mädels Facetune hauptsächlich für Selfies nutzen um die Haut ebenmäßig wirken zu lassen, verwende ich die App öfter um den Hintergrund etwas aufzuhellen. Dies funktioniert super mit dem Zahnpasta Tool. Auch Snapseed nutze ich öfter um die Helligkeit des Hintergrunds zu variieren. Bei Snapseed funktioniert das Ganze mit dem Pinsel Tool. Ich wische dabei immer mit der Helligkeit +10 oder +5 ganz leicht über den Hintergrund eines Fotos und mache so das Foto etwas heller, damit es besser in mein Profil passt.

Mein Tipp: Denkt daran, dass ihr Facetune nicht nur für Selfies verwenden könnt, sondern sich  mit der App auch super der Hintergrund eines Fotos aufhellen lässt. Benutzt dafür das “Zahnpasta Tool” der App. Auch das Nutzen von Snapseed zahlt sich eindeutig aus 🙂

 

4. Eine ansprechende Bio

Die Bio auf Instagram ist wahrscheinlich wichtiger als viele von euch denken. Die Bio sagt in Kurzfassung aus, was ihr auf eurem Profil präsentieren wollt, was eure Vorlieben sind und was sich die Nutzer von eurem Profil erwarten können. Wenn ihr einen Blog habt, solltet ihr unbedingt den Link eures Blogs in eure Bio kopieren um so durch Instagarm mehr Leser für euren Blog zu gewinnen. Außerdem finde ich es immer sehr ansprechend, wenn der Standort in der Bio angegeben ist. So weiß man sofort, welche Sprache die Person spricht ohne etliche Bilder bzw. Bildunterschriften zu durchforsten.

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Mein Tipp: Eine ansprechende Instagram Bio kann Wunder wirken. Leider macht uns Instagram manchmal das Leben schwer und erlaubt es uns nicht Lehrzeichen innerhalb der Bio zu machen. Dies gilt aber nur für die App am Handy. Bearbeitet eure Bio einfach am Computer (ja, das funktioniert) oder notiert euch alle Infos bezüglich eurer Bio in den Notizen und kopiert diese dann einfach in die Instagam App. So lässt sich das kleine Problem ganz easy umgehen 🙂

 

5. Einheitlichkeit

Wir können es nicht mehr leugnen, der Mensch liebt Perfektion. Daher finde ich es überhaupt nicht verwerflich, Profile hauptsächlich aufgrund der Stimmigkeit der Fotos zu bewerten und auch nur Profilen zu folgen, deren Fotos auf einen selbst ansprechend wirken. Wichtig dabei ist, sich immer wieder vor Augen zu führen, dass Instagram praktisch rein gar nichts mit dem realen Leben zu tun hat und das echte Leben fernab von Instagram stattfindet. Was ich aus meiner eigenen Erfahrung sagen kann ist, dass Einheitlichkeit in eurem Profil unumgänglich ist, wenn es euer Ziel ist mehr Follower zu bekommen. Um mein Profil so gut es geht ansprechend wirken zu lassen, verwende ich bei meinen Fotos immer denselben Filter (natürlich von VSCO :)). Außerdem solltet ihr bei euren Fotos auf einen ruhigen und einheitlichen Hintergrund sowie auf das passende Licht achten.

Mein Tipp: Hier findet ihr einen ausführlichen Beitrag zum Thema ‚Tipps für einen einheitlichen Instagamaccount’. Den Beitrag habe ich vor einigen Monaten verfasst, er ist aber immer noch top aktuell und beinhaltet ganz viele kleine Tipps und Tricks 🙂

 

6. Business Profil – Yes or no?

Ich muss zugeben, dass ich mein Profil relaitv spät in ein Business Profil umgewandelt habe. Allen Bloggern oder Mädels, die anderweitig gewerblich tätig sind, würde ich es aber auf jeden Fall empfehlen. Nach der Umwandlung habt ihr zum Beispiel Zugriff auf eure Instagramstatistiken, sprich ihr könnt unter anderem sehen wie viele Leute eure Fotos angesehen haben, wie alt eure Abonnenten sind und wie viele Menschen ihr mit euren Bildern erreichen könnt.

Mein Tipp: Die Umwandlung in ein Business Profil würde ich wirklich allen gewerblich tätigen Mädels empfehlen. Ich finde, die Statistiken helfen enorm bei der Weiterentwicklung des eigenen Accounts, da man sehen kann, welche Bilder am besten ankommen, auf welche Zielgruppe man sich fokussieren sollte und welche Bilder die größte Interaktion erzeugen.

7. Inspiration durch die Geotagg Funktion

Dass man die eigenen Bilder mit einem (Stand-)Ort versehen kann, ist für die meisten von euch wahrscheinlich klar. Dass man die Geotagg Funktion aber auch als Inspirationsquelle nutzen kann, ist vielleicht für einige von euch neu. Instagram ist für mich auch auf Reisen DIE Informationsplattform schlechthin und hat Plattformen wie Booking.com oder TripAdvisor fast schon ersetzt. Hier in Melbourne haben Marc und ich unsere Lieblingscafés über Instagram entdeckt und auch Hotels werden immer zuerst auf Instagram abgecheckt. Für mich sind die Fotos von Restaurants, Cafés und Hotels auf Instagram um einiges authentischer als auf der Website. Außerdem ist es auf Instagram viel einfacher Speisen bzw. Restaurants zu finden, die #instagramable sind und so das eigene Instagamprofil etwas aufpimpen 🙂 Das nächste Mal vor einer Reise also unbedingt Instagram wegen Geheimtipps durchforsten 🙂

Mein Tipp: Nutzt auf Instagram die Möglichkeit der Suchfunktion, klickt auf ‘Orte’ oder ‘Places’ und gebt dann einfach ein, was euch interessiert (z.B. Burger Melbourne). Sofort zeigt euch Instagram unzählige Fotos und dazu noch den Standort an und erleichtert euch so die Suche nach tollen Restaurants, Cafés oder anderen Orten 🙂

Ich hoffe, der Beitrag war informativ und hat einen Mehrwert für euch geschaffen. Vielleicht war ja der ein oder andere Tipp dabei, der euch noch nicht bekannt war und der euch in Zukunft beim Nutzen von Instagram helfen wird. Habt ihr vielleicht noch weitere Tipps und Tricks bezüglich der Fotoapp?

xoxo, Theresa

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8 Kommentare

  1. 12. September 2016 / 09:48

    Da sind ein paar gute Tips dabei. Ich habe immer noch Mühe den Feed eiheitlich wirken zu lassen. 🙁 Irgendwie ist das echt das schwerste finde ich.

    Liebe Grüsse
    Sylvia
    http://www.mirrorarts.at/

    • 13. September 2016 / 05:34

      Vielen Dank für deinen Kommentar 🙂 Ja den Feed einheitlich zu gestalten ist für mich auch immer die größte Herausforderung 🙂 Liebe Grüße!

  2. 11. September 2016 / 22:10

    Ohh das sind ja richtig tolle Tipps vielen Dank dafür! Ich muss gestehen, dass ich das Instagram Update nur schnell gemacht habe, aber nicht auf die neue Business Funktion geachtet 🙁 Und ich habe mich immer gewundert, warum alle auf einmal die hellgraue Bezeichnung unter dem Instagram Namen hatten haha!
    Die spezifischeren Hashtags haben mir auch zu mehr Reichweite verholfen, als immer nur die gängigsten zu nehmen, zusätzlich mit gezieltem taggen von Accounts die einen featuren wenn das Bild/Outfit gut ist 🙂

    Ganz liebe Grüße
    Alina
    http://www.blackbeachchair.com

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Theresa | Blogger & Editor in Chief

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