Instagram Fotos bearbeiten: Die besten Apps + so bearbeite ich meine Instagram Fotos

Instagram = Die wohl am meisten diskutierte, aber auch am meisten genutzt App um Fotos zu teilen. Vor allem für Blogger ist Instagram eine extrem wichtige Platform um Blogbeiträge zu bewerben und die Leser bzw. Follower am eigenen Leben teilhaben zu lassen. Um auf Instagram möglichst viele Nutzer anzusprechen ist ein einheitliches Erscheinungsbild des eigenen Accounts nicht unwichtig. Schließlich ist Instagram eine sehr visuelle App, wobei schön gestaltete Accounts einfach größere Beachtung finden als andere. Dass Instagram schon lange nicht mehr spontan ist und die Bildbearbeitung oft bis zu einer halben Stunde in Anspruch nimmt, stört mich nicht. Es macht mir riesig Spaß meinen Accounts zu gestalten, neue Bearbeitungstechnicken auszuprobieren und meine Postings bis zu einer Woche im Voraus planen. Genau aus diesem Grund möchte ich euch heute ein paar Tipps geben, wie man Instagram Fotos bearbeiten und daraus resultierend einen einheitlichen Account gestalten kann.

Instagram Fotos bearbeiten – Die besten Apps

 

1. Photoshop

Photoshop ist genau genommen keine App, sondern ein Programm. Da ich Photoshop aber auch verwende um Instagram Fotos zu bearbeiten, möchte ich das Fotobearbeitung-Programm trotzdem erwähnen. Photoshop ist super um die Grundeinstellungen, die Grundstimmung und die Farben eines Fotos zu beeinflussen und verändern. Die Bearbeitung über Photoshop bildet meiner Meinung nach die perfekte Basis für die weitere Bildbearbeitung in verschiedenen Apps.

2. Facetune

Facetune ist eine App, die vor allem bei Selfie Queens sehr beliebt ist. Ein kleiner Pickel, etwas gelbe Zähne oder platte Haare sind bei Facetune in null Komma null retuschiert und weggemacht. Aber auch zum Beispiel die ‘Aufhellen’ oder die ‘Unschärfe’ Funktionen machen die App zu einem absoluten Favorit unter den Bearbeitungsapps. Facetune hat sich mittlerweile zu einem meiner liebsten Bearbeitungsprogrammen entwickelt, da die Funktionen der App total vielfältig sind und die Stimmung der Fotos durch die Tools grundlegend geändert werden kann. Vor allem benutze ich die App um verschiedene Böden oder Fotohintergründe heller bzw. ‘gräulicher’ zu gestalten. Dazu aber unten mehr 🙂

3. Snapseed

Snapseed ist genauso wie Facetune eine sehr vielfältige Bearbeitungsapp. Mit dem ‘Pinsel Tool’ kann zum Beispiel die Helligkeit, die Belichtung, die Temperatur und die Sättigung eines Bildes verändert werden. Das ‘Selektiv Tool’ ermöglicht es, einzelne Teile eines Fotos heller bzw. dunkler zu machen und das ‘Kurven Werkzeug’ ist sehr hilfreich um die Stimmung eines Bildes zu verändern. Snapseed eignet sich meiner Meinung nach weniger für Porträtaufnahmen, ist bei Ganzkörperfotos oder bei Flatlays aber sehr nützlich.

4. VSCO

Bildbearbeitung ohne VSCO? Fast nicht mehr vorstellbar. Die VSCO App bietet wunderbar viele Filter, die zum Teil kostenlos, zum Teil aber auch zahlungspflichtig zur Verfügung stehen. Die Filter können in verschiedenen Stärken über ein Bild gelegt werden und sorgen durch die konstante Bildsprache (verwendet man immer den selben Filter) für einen einheitlichen Instagram Account. Die App bietet neben den Filtern auch andere Tools, mit denen zum Beispiel die Belichtung, der Kontrast oder die Schärfe eines Bildes geändert werden kann. Ich persönlich nutze VSCO ausschließlich aufgrund der Filterfunktion. Müsste ich mich zwischen all den Bearbeitungsapps entscheiden, wäre es definitiv VSCO!

5. Instagram

Auch Die Bearbeitungstools von Instagram können bei der Bildbearbeitung hilfreich sein. Auf Instagram können simple Veränderungen der Helligkeit, des Kontrastes und der Sättigung vorgenommen werden. Auch die Wärme oder die Schärfe eines Fotos können verändert werden. Instagram bietet zudem einige Filter an, die meiner Meinung nach aber unbrauchbar sind. Das muss allerdings jeder für sich selber entscheiden. Für kleine Änderungen eignet sich Instagram jedoch super, da das Bild anschließend gleich hochgeladen werden kann und die Bedienung super einfach ist.

 

 

 

Instagram Fotos bearbeiten: So gehe ich vor

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1. Wie gesagt, zuerst ziehe ich mir das gewünschte Foto von der Kamera (ja, auch meine Instagram Fotos knipse ich zum Großteil mit der Kamara) auf den Laptop und bearbeite das Foto mit Photoshop. Dabei ändere ich immer die Helligkeit, den Kontrast, die Sättigung und die Tonwertkorrektur. Manchmal spiele ich auch etwas mit der Selektiven Farbkorrektur.

 

2. Anschließend schicke ich mir da Foto über Dropbox (ganz wichtig, denn beim Schicken über z. B. Facebook wird die Bildqualität drastisch minimiert) und beginne nun mit der eigentlichen Bildbearbeitung über Apps, beginnend mit Instagram. Auf Instagram schneide ich das Foto zunächst zu und ändere dann minimal die Helligkeit und den Kontrast.

 

3. Das gespeicherte Foto lade ich anschließend in die Facetune App hoch. Bei Facetune verwende ich hauptsächlich die ‚Aufhellen’ Funktion. Mit dieser Funktion lassen sich Fotohintergründe super aufhellen und wirken nach der Bearbeitung kühler und ‚gräulicher’. Außerdem verwende ich bei den meisten Fotos die ‚Details’ Funktion, mit der zum Beispiel Accessoires noch stärker hervorgehoben werden können. Habe ich einen schlechten Hair Day, verwende ich zum Teil auch die ‚Umformen’ Funktion, die den Haaren im Nuh mehr Volumen verleiht. Kleine Pickelchen können übrigens mit der ‚Überlagern’ Funktion gekonnt retuschiert werden! Ihr sehr, mit Facetune ist wirklich alles möglich, was sich wiederum in der perfekt inszenierten Instagram Welt widerspiegelt 😉

 

4. Snapseed verwende ich derzeit recht wenig. Facetune hat für mich alle Funktionen, die für eine tolle Bildbearbeitung nötig sind, wobei Snapseed immer mehr in den Hintergrund gerückt ist. Bei sehr dunklen Fotohintergründen helle ich diese zusätzlich zu Facetune auch noch mit Snapseed auf. Alle anderen Funktionen von Snapseed nutze ich nicht wirklich. Ich kenne aber auch Blogger, die hauptsächlich Snapseed nutzen um Instagram Fotos zu bearbeiten. Probiert euch einfach durch die verschiedenen Apps und entscheidet selber, welche App für euch am sinnvollsten ist!

 

5. Last but not least, verwende ich die VSCO App für die Bilbearbeitung meiner Instagram Fotos. Bei dieser App lohnt es sich meiner Meinung nach den ein oder anderen Euro mehr zu investieren und nicht nur auf die kotenlosen Filter zu setzen. Ich kann euch zum Beispiel die ‚The Aesthetic Series’, oder die ‚The Contemporary Collection empfehlen’. Ich verwende bei all meinen Fotos zuerst den Filter A5 und lege abschließend noch den Filter H1 über das Bild. Dabei verwende ich die Filter aber nur zwischen der Stärke 2 und 4, da die Fotos ansonsten eher unnatürlich wirken. Nachdem das Foto dann auch mit den Filtern versehen ist, ist das Foto ‚ready to be postet’. Dann lade ich es nochmal auf Instagram hoch, schreibe eine Caption, setze die entsprechenden Mentions et volià, ein neues Posting ist online 🙂

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Instagram Fotos bearbeiten: Das ist alles möglich! Vorher-Nachher Fotos

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Instagram Fotos bearbeiten

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Ich hoffe, der Beitrag ist hilfreich für euch und hat einige eurer Fragen, die mir immer wieder gestellt werden, abgedeckt. Solltet ihr noch weitere Fragen zum Thema ‘Instagram Fotos bearbeiten’ haben, schreibt mir diese gerne in die Kommentare! Gerne könnt ihr mir in den Kommentaren auch erzählen, wie ihr eure Fotos bearbeitet!

xoxo, Theresa

 

PS: Habt ihr schon meinen Beitrag zum Thema ‘einheitlicher Instagram Account‘ entdeckt? Auch diesen Beitrag von der lieben Anna finde ich sehr interessant!

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7 Kommentare

  1. 1. Januar 2018 / 13:36

    Habe dich eben erst entdeckt und finde dich sehr sympathisch, danke für den tollen Beitrag.
    Kannst du mir noch veraten mit welcher Kamera du die Bilder machst?
    LG Heidi

    • 6. Januar 2018 / 12:17

      Die mache ich aktuell mit der Nikon D750 🙂 Liebe Grüße!

  2. Ann Chen
    4. Juli 2017 / 15:20

    Sehr interessant! Wenn die Fotos so cool bearteitet werden, sollen die unbedungt geliket werden! Hier kann die App Combin sehr nützlich sein https://www.combin.com/

  3. 28. April 2017 / 09:19

    Super interessanter Post!
    Vor allem die Vorher-Nachher Bilder als Beispiel sind klasse.
    Ich arbeite auch zuerst immer mit Photoshop. Und danke für den klasse Tip mit der Dropbox.

    Alles Liebe,
    Hannah

  4. Sylvia
    28. April 2017 / 08:25

    Die Vorher-Nachher sind super spannend find ich! Mich wundert ja immer wie viel ihr Blogger euch antut für Instagram. Als Fotografin laufen bei mir ja eh alle über Photoshop oder Lightroom drum macht es da keine zusätzliche Arbeit. 🙂

    Liebe Grüsse
    Sylvia
    http://www.mirrorarts.at – Fotoblog

    • 1. Mai 2017 / 14:56

      Haha ja was tut man nicht alles für ein tolles Foto 🙂

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Theresa | Blogger & Editor in Chief

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