Blogger Business: 5 Fragen, die du dir vor dem Abschließen einer Kooperation stellen solltest

blogger-business-kooperation-mit-firmen

Mit dem eigenen Blog Geld zu verdienen, mit tollen Marken zusammen zu arbeiten und die neuesten Produkte auf dem Blog zu präsentieren ist wohl der Traum eines jeden Bloggers. So simple die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Unternehmen auch klingen mag – um längerfristig Erfolg zu erzielen müssen auch Blogkooperationen (genauso wie alle anderen Blogarbeiten ;)) gut durchdacht sein. Um euren Blog kontinuierlich aufzubauen, authentischen Content zu kreieren und erfolgreiche Kooperationen abzuschließen, teile ich heute 5 essentiellen Fragen, die sich jeder Blogger vor dem Abschließen einer Kooperation stellen sollte.

 

1. Passt die Marke bzw. das Produkt zu mir und meinen Social Media Kanälen?

Die Frage aller Fragen, die du dir bei einer Kooperationsanfrage stellen solltest: Passt die Marke bzw. das Produkt zu mir, meinem Blog und meinen Social Media Kanälen? Nicht alle Anfragen bzw. Marken und Produkte werden zu dir und deiner Blog Strategy passen, wobei man bei jeder Kooperation entscheiden muss, ob die Marke authentisch auf den eigenen Channels vertreten werden kann. Stelle dir also vor einer Kooperation folgende Fragen: Würde ich das Produkt selber kaufen? Habe ich Produkte der Marke schon selber verwendet? Würde ich auch ohne eine bezahlte Meinung positiv über die Marke bzw. das Produkt berichten? Du kannst all diese Fragen mit ‘Ja’ beantworten? Dann passt das Produkt wohl sehr gut zu dir und deinem Blog. Du zweifelst bei der ein oder anderen Frage? Dann lehne die Zusammenarbeit lieber ab. Nichts wirkt weniger authentisch (und vergrault so Leser) als halbherzig verfasste Blogposts über Produkte, hinter denen man nicht zu 100% steht.

 

2. Kann ich durch die Kooperation einen Mehrwert für meine Leser bzw. Follower schaffen?

Eine Frage, deren ich in den Anfängen meines Blogger Daseins kaum Beachtung geschenkt habe, mittlerweile aber automatisch vor einer Kooperation abgeklärt wird. Natürlich soll eine Kooperation einen Vorteil für dich als Blogger, genauso wie für das Unternehmen schaffen. Wenn durch eine Zusammenarbeit aber keinen Mehrwert für deine Leser geschaffen werden kann, muss eine Kooperation meiner Meinung nach abgelehnt werden. Das Ziel eines fast jeden Bloggers ist es, seine monatlichen Klickzahlen zu steigern, was hauptsächlich durch interessante und informative Blogbeiträge erreicht werden kann. Bevor ich eine Kooperation also abschließe, stelle ich mir immer folgende Fragen: Sind meine Leser die Zielgruppe für die Marke bzw. für das Produkt? Kann ich das Produkt in einen informativen Beitrag packen? Habe ich durch die Kooperation die Möglichkeit ein Produkt vorzustellen, das momentan gehyped wird und dadurch das Interesse meiner Leser auf sich zieht? Um diese Fragen zu beantworten, ist natürlich auch immer ein bisschen Kreativität gefragt. Auch ‘day to day’ Produkte können große Aufmerksamkeit auf sich ziehen, man muss sich nur ein kreatives, etwas ausgefalleneres Konzept für den Beitrag überlegen 🙂

 

3. Sind die Bedingungen der Kooperation fair und klar definiert?

Eine Frage, die wohl jeder Blogger und jede Bloggerin individuell für sich selber beantworten muss. Ich bin allerdings der Meinung, dass sich viele Blogger leider ausnutzen lassen und Firmen Blogger oft als günstiges Marketing Tool nutzen, um die gewünschte Zielgruppe zu erreichen und das Produkt an den Mann (bzw. an die Frau) zu bringen. Einen Blogbeitrag zu verfassen, Fotos zu knipsen und eine Menge Herzblut in die Erstellung eines Beitrages zu stecken sollte – so empfinde ich das zumindest – entsprechend entlohnt werden. Eine Entlohnung besteht allerdings nicht nur aus einer monetären Vergütung. Bekommst du durch die Zusammenarbeit hochwertige Produkte zur Verfügung gestellt? Bietet die Zusammenarbeit die Chance auf weitere Kooperationen? Beinhaltet die Zusammenarbeit vielleicht auch eine Einladung auf ein Event? All diese Fragen solltest du neben der monetären Vergütung durchaus berücksichtigen. Außerdem solltest du die Vergütung natürlich immer in Relation zu deinem Arbeitsaufwand setzen und abschätzen, welche Art von Vergütung für deinen Arbeitsaufwand angemessen ist.

 

4. Habe ich genügend Kapazitäten um die Kooperation umzusetzen?

Vor allem bei Bloggern, die nicht hauptberuflich bloggen eine nicht unwichtige Frage. Um Stress und Enttäuschungen (von eurer Seite, sowohl als auch von der Seite des Unternehmens) zu vermeiden, überlege dir vor einer Kooperation immer wie viel Zeit das Umsetzen der Kooperation in Anspruch nehmen wird, wann du die Kooperation umsetzen kannst und ob du einen Partner dafür brauchst, der dich bei der Gestaltung der Kooperation unterstützen muss. Manche Kooperationen benötigen einige Zeit an Planung und sind auch in der Umsetzung mit vielen Stunden an Arbeit verbunden. Kläre daher vor einer Kooperation immer die Deadline ab und frage gegebenenfalls nach etwas mehr Zeit um die Kooperation umzusetzen. Viele Firmen sind bereit, den Posting Termin etwas nach hinten zu verschieben, was dir die Arbeit ungemein erleichtert und (durch den längeren Vorbereitszeitraum) auch besseren Content hervorruft. Eine Win Win Situation, oder?

5. Aus welchen Gründen nehme ich die Kooperation an?

Diese Frage fasst gewissermaßen alle oben genannten Fragen zusammen, ist meiner Meinung nach aber essentiell für sich selber zu beantworten. Nehme ich die Kooperation an, weil ich ein großer Fan der Marke bin und die Produkte sehr gerne mag? Nehme ich die Kooperation an, weil ich das Produkt auf eine authentische Art und Weise in meinen Content integrieren kann? Nehme ich die Kooperation an, da ich durch die Zusammenarbeit einen interessantes Beitrag verfassen kann? Oder nehme ich die Kooperation nur aus monetären Gründen an? Solltest du die letzte Frage mit ‘Ja’ beantworten, würde ich dir raten, die Kooperation abzulehnen. Natürlich ist es für jeden Blogger toll, durch den Blog Geld zu verdienen und für die vielen Stunden Arbeit entgeltlich entlohnt zu werden. Eine Kooperation nur aufgrund des Geldes anzunehmen, ist auf lange Sicht meiner Meinung nach aber alles andere als förderlich für deinen Blog. Authentische Beiträge mit Mehrwert, eine klar definiert Blogstrategie und ausgewählte, dafür aber passende Kooperationen führen so wie ich finde zu längerfristigem Blog Erfolg!

.

Ich hoffe, der Beitrag konnte der ein oder anderen von euch etwas weiter helfen! Habt ihr vielleicht auch noch Tipps für erfolgreiche Kooperationen? Ich bin gespannt auf eure Tipps 🙂

xoxo, Theresa

SHARE THE LOVE

10 Kommentare

  1. 24. April 2017 / 09:15

    Gelungener und hilfreicher Post.
    Danke dafür!

    Alles Liebe,
    Hannah

  2. 23. April 2017 / 13:36

    Das sind ja tolle Tipps und ich finde sie sehr wichtig. Ich versuche sie immer bei Kooperationen zu beherzigen :-*

    viele liebe Grüße
    Melanie / http://www.goldzeitblog.de

  3. Leni
    23. April 2017 / 12:36

    Das sind wirklich tolle Tipps! Gerade weil ich jetzt noch am Anfang stehe sind deine Tipps noch hilfreicher 😀
    Schönen Sonntag noch,
    Leni von https://lenivienna.com

  4. 23. April 2017 / 11:37

    Liebe Theresa, mir gefällt der Beitrag super gut und da ich selbst Bloggerin bin, ist es natürlich doppelt interessant. Ich kann deine Auffassungen absolut teilen und freue mich schon auf den ggf. nächsten Beitrag rund ums “Blogger-Business” 🙂
    Liebste Grüße, Sophie Wallstabe❤️

  5. 23. April 2017 / 11:32

    Ein ganz toller Beitrag LIebes, den ich zu 100% so unterschreiben würde! Hab noch einen wunderschönen Sonntag <3

    Liebe Grüße
    Luise | http://www.just-myself.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Theresa | Blogger & Editor in Chief

Diese Seite enthält Affiliate-Links.

Dein Warenkorb